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AMERICA'S CUP: News


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BMW-Oralcle auf Siegkurs   Großbild klick!
America's Cup: San Francisco erhält Zuschlag
(01.01.11) Der America's Cup kehrt nach langen Jahren wieder heim. Die berühmteste und teuerste Regatta der Welt wird 2013 in den USA ausgetragen. San Francisco setzte sich in der Silvesternacht endgültig gegen zwei Konkurrenten durch.
Der Bürgermeister Gavin Newsom von San Francisco meinte dazu: "Das ist der Beginn eines außergewöhnlichen neuen Kapitels für unsere Stadt und den Segelsport".
In den USA hatte zuletzt 1995 Team New Zealand den Cup als zweite nicht amerikanische Mannschaft nach Australien (1987) gewonnen, nach Neuseeland gebracht und dort im Jahr 2000 erfolgreich verteidigt. 2003 siegte das Schweizer Team Alinghi, holte die älteste internationale Sporttrophäe erstmals seit der Premiere 1851 nach Europa und verteidigte sie 2007 in Valencia. Im Februar 2010 siegte im gerichtlich erzwungenen Duell gegen Alinghi mit Oracle Racing der aktuelle Verteidiger und Ausrichter der kommenden Cup-Auflage.

Mit der Bekanntgabe lösten der US-Segelrennstall von Oracle-Gründer Larry Ellison und der Golden Gate Yacht Club ihr Versprechen, den Austragungsort noch im Jahr 2010 zu benennen, erst in letzter Minute ein. Komplizierte Vertragsverhandlungen mit Oracle Racings Heimathafen San Francisco hatten die Entscheidung immer wieder verzögert. Neben San Francisco hatten sich auch Newport und ein italienischer Hafen beworben.

"Wir haben einen Ort gesucht, der unser Versprechen erfüllt und einen Wettkampf der besten Segler auf den schnellsten Booten bietet", erklärte America's-Cup-Organisationschef Richard Worth. "San Francisco wird dieses Versprechen einlösen."

Das Duell um den 34. America's Cup soll voraussichtlich im Herbst 2013 nach einer Herausfordererserie in den Sommermonaten des gleichen Jahres stattfinden. Gesegelt wird auf spektakulären Katamaranen im zuschauerfreundlichen Revier zwischen Golden Gate Bridge und Alcatraz. Bislang liegen den Titelverteidigern vier Herausforderungen vor.
Quelle: pow



Wohin mit den Siegerschiffen?
(21.02.10) Für beide Yachten des America Cups brechen nun deprimierende Zeiten an, denn für den 34. America's Cup (frühestens in drei Jahren) wird es ein neues Reglement geben, man wird "USA" und "Alinghi 5" nicht mehr brauchen. Von den besten Designern der Welt erdacht, von den erfahrensten Bootsbauern in Form gebracht, hochgezüchtet, optimiert und besser gewartet als jedes andere Boot auf der Welt, fristen sie nun ein Schattendasein.

Der auf dem Wasser so aggressiv wirkende Trimaran der Amerikaner steht nackt an Land, seines hervorstechendsten Merkmals beraubt: Der Riesenflügel wurde noch am Abend des Triumphes von einem Kran aus dem Boot gezogen und in eine Halle gepackt. Dort liegt er wie ein Fisch auf dem Trockenen. Er wird die Sieger nicht auf ihre Triumphtour durch die USA begleiten können, weil er mit seinen 68 Metern Länge nicht ohne Weiteres zu transportieren ist. Das 20 bis 30 Millionen Euro teure Sportgerät hatte nach vier Stunden und 40 Minuten Cup-Einsatz ausgedient.

Verkaufen kann man die Cup-Yachten auch schlecht, selbst wenn sich ein Scheich fände, der genau solche Spielzeuge haben will. Ohne vielköpfige Proficrew sind beide Schiffe nicht zu zähmen. Wie gefährlich es für eine normale Besatzung wäre, vor allem den Trimaran samt Flügel zu besteigen, war in Valencia deutlich geworden. "Ich habe in den letzten 72 Stunden vielleicht zwei geschlafen", gab Russell Coutts, der Teamchef bei BMW Oracle Racing, kurz vor der ersten Wettfahrt zu Protokoll. Der viermalige Cup-Sieger war in ständiger Sorge um die selbst im Hafen gefährdete "USA". Der Flügel kann nicht eingeholt werden, und so bockte die Yacht bei jeder Böe, zerrte an den Leinen wie ein nervöses Rennpferd und hob manchmal sogar einen Rumpf aus dem Wasser. Ein Dutzend Männer waren eigens von BMW Oracle Racing dafür eingestellt worden, die "USA", selbst noch einmal so teuer wie ihr Flügel, in den Nächten zu bewachen, wenn nötig zu bändigen.

"Wirklich schade ist, dass diese beiden Boote nach dem Duell nie wieder mit einer normalen Mannschaft bei normalen Bedingungen gesegelt werden können. Man kann sie im Prinzip nach der Regatta ohne die Ingenieure, die unser Boot ständig begleiten, nicht mehr bewegen." Diese Prognose hatte Alinghis Chefdesigner Rolf Vrolijk bereits vor Austragung des Duells abgegeben. Auch Alinghis Zweikufenkunstwerk steht arbeitslos an Land.

Dabei gäbe es Ideen zur weiteren Verwendung. Ossi Kragl, der am Nürburgring Marketing und PS-Vergnügen zu exklusiven Rennsporterlebnissen kombiniert, schlägt vor, den Flügel nach München zu bringen, zu BMW. "Man könnte ihn vor das Forschungs- und Innovationszentrum stellen und sagen: Schaut her, was wir geleistet haben!" Der bayerische Automobilbauer, der auch zwei Ingenieure ins Regattateam entsandt hatte, bekundete bereits Interesse. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.
Quelle: Alinghi / BMW



Alinghi-Teilnahme am America's Cup 2013? (18.02.10) Das Schweizer Segel-Team Alinghi ist nicht sicher, ob es am nächsten America's Cup im Jahr 2013 teilnehmen wird. Teamchef Bertarelli will sich mit einer Zusage Zeit lassen.

«Es ist schwierig zu wissen, wie die 34. Austragung des America's Cup aussehen wird», sagte der Bertarelli in Genf. «Aber wenn Titelverteidiger BMW Oracle ein ausgewogenes Regelwerk vorlegt, in welchem auch die Challenger gut repräsentiert werden, ist Alinghi wieder dabei.»

Alinghi hatte den America's Cup am 14. Februar an USA-Herausforderer BMW Oracle Racing verloren. In zwei Rennen zogen die Schweizer gegen die technologisch überlegene Jacht der Amerikaner den Kürzeren. «Wenn man eine Niederlage nicht akzeptiert, kann man auch niemals Erfolg haben», kommentierte Milliardär Bertarelli.

Er sei stolz, die Phalanx der USA im America's Cup als erst drittes Land neben Australien und Neuseeland durchbrochen zu haben.
Quelle: Alinghi



Nächster America's Cup in drei Jahren vor Newport?
(17.02.10) Als der Triumph auf dem Wasser gesichert war, hatte Coutts an Land längst alle Vorkehrungen für einen gelungenen Kurs in die Cupzukunft getroffen. Zum künftigen "Challenger of Record", zum neuen ersten Herausforderer des Verteidigers, hat sich Coutts das ihm während der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Alinghi so treu ergebene italienische Team Mascalzone Latino wie eine Braut erwählt. Das wollte Coutts zwar kurz nach dem Triumph noch nicht bestätigen, doch alle Indizien sprachen dafür. Der italienische America's-Cup-Enthusiast Vincenzo Onorato hatte Coutts US-Team mit öffentlichen Briefen und Zeugenaussagen vor Gericht unterstützt. Zur Belohnung dürfen die Azzurri nun voraussichtlich die Gestaltung des 34. Zyklus mitbestimmen.

Schon vor der Vorstellung der Pläne für die kommenden Jahre schien klar, dass die Austragung von Vorregatten in Europa geplant ist und Italien ein Gastgeber sein könnte. Der America's Cup könnte in drei Jahren vor Newport in den USA stattfinden. Da hat der Teameigner Larry Ellison Anfang des Jahres ein Gelände erworben, das sich prima als Cuphafen eignen würde. Ellison (65) schloss aber das Revier seines Golden Gate Yacht Clubs in San Francisco oder einen Verbleib in Valencia nicht aus. "Wir haben noch nicht entschieden."
Quelle: TP



Am Abend seines Triumphes gelobte Coutts eine bessere Zukunft für den Cup zu schaffen, "ein neutrales Management, eine absolut unabhängige Jury und ein faires Spielfeld für alle Teilnehmer". BMW Oracle gewinnt America's Cup
(14.02.10) Herausforderer BMW Oracle Racing hat den 33. America's Cup gewonnen und Titelverteidiger Alinghi entthront. Das US-Segelteam von Software-Tycoon Larry Ellison besiegte die Schweizer am Sonntag vor Valencia auch in der zweiten Regatta und sicherte sich damit in der Best-of-Three-Serie vorzeitig die älteste Segeltrophäe der Welt. Damit geht der America's Cup erstmals seit 1992 wieder in die USA.

Bei Windgeschwindigkeiten von sieben bis acht Knoten versäumte es Alinghi-Eigner und Steuermann Ernesto Bertarelli, bereits zu Beginn den verbotenen Startbereich rechtzeitig zu verlassen. Dafür kassierte das Boot wie in der ersten Wettfahrt eine Bestrafung, und musste eine 360-Grad-Drehung einlegen, bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte. Als die "Alinghi 5" dann auch noch kurz vor dem Startschuss wendete und erst 24 Sekunden nach der "USA" die Startlinie kreuzte, schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein.

Doch der viermalige America's-Cup-Gewinner Brad Butterworth als Skipper und Taktiker der Schweizer manövrierte das Boot auf der rechten Seite des gut 70 Kilometer langen Dreieckskurses in den besseren Wind und brachte sein Team in Führung. Es entwickelte sich ein äußerst spannender Zweikampf. Alinghi bot dem Herausforderer lange Zeit Paroli, lag nach gut zehn Seemeilen 100 Meter in Front, umrundete die erste Wendemarke aber doch 28 Sekunden nach dem Gegner. Auf der zweiten Teilstrecke zog BMW Oracle dann allerdings davon.

Die Amerikaner mussten ihre Jubelfeier aber kurz aufschieben. Denn Titelverteidiger Alinghi hatte die Ziellinie mit einer roten Flagge am Heck erreicht, diesen Protest allerdings später zurückgenommen. Zunächst musste Oracle, das 5:26 Minuten vor Alinghi die Ziellinie kreuzte, jedoch auf die Entscheidung der Jury warten.
Quelle: BMW-Oracle



Zweite Wettfahrt in Valencia
(14.02.10) Heute ab 09300 wird die zweite Wettfahrt des 33. America Cups vorbereitet. Die Windverhältnisse sind zu Beginn recht mäßig, zunächst 5 Kn aus NNW, dann 5 Kn aus wechselnden östlichen Richtungen. Erst gegen 1600 stabilisiert sich der Wind auf 10 Kn NO.
Ab 09:30 Uhr wird live bei Eurosport übertragen.
Die Übertragung im Internet kann man unter http://www.youtube.com/americascup oder unter www.americascup.com (englisch), verfolgen.
Quelle: Peter O. Walter



ESYS-Leser Dr. Peter Niedermann aus Genf schreibt:
Spiel mir das Lied vom Tod - Abgesang und Begräbnis
Ich spreche und schreibe gerne französisch, im Gegensatz zu vielen eingebildeten Genfern, die prinzipiell kein Wort deutsch absondern, und normalerweise hätte ich französisch geschrieben, aber da die Alinghi-Truppe schon vor längerer Zeit nicht mal mehr Mails beantwortet hat, kann man sich auch französisch geschriebene Botschaften sparen. Womit wir bereits bei der sprichwörtlichen Einbildung der Genfer wären.

Die Darbietung des "Genfer" Milliardärs ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Offenbar trägt der Fils à papa den Fettnapf gleich im Reisegepäck mit sich. Jedes Kind weiss, dass man in einer solchen Prozessschlacht im sattsam bekannten US-Gerichtsschlamm keine Chancen hat. Jedem, der die US-Gerichte kennt, war von Anfang an klar, dass das der dümmste Weg war - aber eben: die sprichwörtliche Einbildung und Selbstüberschätzung am Léman sind die beste Voraussetzung für Niederlagen. Statt sich mit den vielen interessierten Ländern bzw. Seglergruppen und Syndikaten gleich nach Valencia 1 zusammenzusetzen, eine moderne, sportlich faire und halbwegs interessante World's Cup Regatta zu kreieren und den alten Kübel gratis und franko den New Yorkern zuzustellen, lässt man sich auf eine Auseinandersetzung ein, die so ziemlich sämtliche Segler auf der ganzen Welt als pervers bezeichnen. Niemand hat verantwortungsloser gehandelt, niemand hat dem Segelsport mehr Schaden zugefügt, niemand hat Abertausende junger, segelinteressierter Leute mehr enttäuscht und demotiviert als die dummen Bubis Larry Ellison and Ernesto Bertarelli, die nichts Gescheiteres zu tun wussten, als der ganzen Welt das lächerliche Ego kranker Milliardäre vorzuführen. Und statt der Verpulverung von Millionenbeträgen in einen Unsinn zu stoppen, hat sich die SNG in Genf mitschuldig gemacht: "Nous nous efforcerons de soutenir au mieux le Team Alinghi qui se chargera de cette nouvelle défense pour notre compte."

Nachdem sich inzwischen niemand mehr für diesen Unsinn interessiert, kann man nur noch hoffen, dass Alinghi das zweite Rennen auf ebenso peinliche Weise verliert wie das erste. Dann kann der hirnrissige Ellison mit dem hässlichen Kübel nach Hause fahren. Und vielleicht kommen dann endlich ein paar Leute auf intelligentere Ideen als die geistig notorisch limitierten Amerikaner und der leider ebenso phantasielose und eingebildete Mr Bertarelli und die SNG.

Peinlich, einfach peinlich. Und es ist höchste Zeit, dass man es endlich sagt.

Spiel mir das Lied vom Tod: Sergio Leone's Version war wirklich tausend mal besser und interessanter.

Mit der Ihnen gebührenden Wertschätzung P. Niedermann - und ich könnte eine lange Liste von Freunden und Bekannten beifügen, die genau gleich denken.
Quelle: Dr. Peter Niedermann



Erste Wettfahrt ...   Großbild klick!
BMW-Oracle deklassiert Alinghi
(12.02.10) America's-Cup-Herausforderer BMW Oracle Racing hat das erste Duell gegen Titelverteidiger Alinghi gewonnen. Der Trimaran aus den USA kreuzte die Ziellinie am Freitag nach fast dreistündiger Renndauer und beeinduckender Überlegenheit vor den Schweizern. Oracle braucht zum ersten Cup-Triumph eines amerikanischen Teams seit 1992 nur noch einen Sieg. Trotz eines gravierenden Patzers in der Startphase - sie konnten keine Fahrt aufnehmen - und gingen mit mehr als 600 Metern Rückstand ins Rennen dominierten die Amerikaner mit überlegenem Speed: Alinghi mit Steuermann Ernesto Bertarelli konnte nur noch hinterherhecheln und hatte nach 15 Minuten des Rennens praktisch keine Chance mehr.

Die zweite Wettfahrt ist für den 14. Februar angesetzt. Nur wenn Alinghi dann zum 1:1 ausgleichen kann, wird ein drittes Match ausgetragen.

Für Sonntag sind vormittags 15 Kn Nord angesagt, später abnehmend auf 19 Kn NNO.
Die Wettfaht wird übertragen von Eurosport ab 0930 und http://www.youtube.com/americascup.
Quelle: Peter O. Walter



TV-Übertragung in Eurosport
(12.02.10) Das Rennen ist jetzt für Freitag, 12. Februar, angesetzt und wird ab 09:30 Uhr live bei Eurosport übertragen. Alle weiteren Wettfahrten sind ab Sonntag, 14. Februar, live bei Eurosport 2* zu sehen.
Die Übertragung im Internet kann man auch unter http://www.youtube.com/americascup verfolgen. Dort läuft es auch deutlich störungsfreier (Dank an Stefan Kurowski für den Tipp!).

Das Duell wird im Modus "Best of Three" entschieden. Wer zweimal siegt, hat den 33. America's Cup gewonnen. Bei seinen Übertragungen hat Eurosport kompetente Unterstützung vom US-amerikanischen Segler Paul Cayard, der selbst mehrfach am America's Cup teilgenommen hat und 2002 in die Sailing World Hall of Fame gewählt wurde. Im Kurzmagazin "Inside America's Cup" geht Cayard direkt in Valencia auf Stimmenfang und analysiert die Wettfahrten und Reaktionen der Skipper.

Eurosport TV-Sendehinweis: LIVE
12. 02. ab 09:30 Uhr 1. Wettfahrt
14. 02. ab 09:30 Uhr 2. Wettfahrt (Eurosport 2)
16. 02. ab 09:30 Uhr 3. Wettfahrt - wenn notwendig (Eurosport 2)

* Empfang Eurosport 2: Da Eurosport vom 12. bis 28. Februar live und 24 Stunden nonstop von den Olympischen Winterspielen aus Vancouver berichtet, werden die zweite und möglicherweise dritte Wettfahrt live bei Eurosport 2 übertragen.

Die Windvorhersage: 1000 Uhr 5-15 Kn NW, drehend auf Nord. Gegen 1600 drehende Winde um 1-2 Bft. Hoher Seegang möglich, da im Golf von Lion Mistral herrscht.
Quelle: Peter O. Walter



America's Cup: Keine Wettfahrt, diemal zu viel Wind
(10.02.10) Zum zweiten Mal binnen 48 Stunden ist die erste Wettfahrt um den 33. America's Cup wegen widriger Witterungsverhältnisse abgesagt worden. Winde bis Stärke sechs und zweieinhalb Meter hohe Wellen auf dem Mittelmeer vor Valencia zwangen die Wettfahrtleitung dazu, nach rund zweistündiger Wartezeit sowohl den Schweizer Titelverteidiger "Alinghi" als auch Herausforderer "BMW-Oracle" aus den USA zurück an Land zu beordern.

Am Montag hatte eine anhaltende Flaute den Start der Best-of-three-Serie um die älteste und bedeutendste Segeltrophäe der Welt unmöglich gemacht. Ein neuer Versuch ist für Freitag, 10 Uhr vorgesehen, weitere Wettfahrten sind noch nicht festgelegt.
Quelle: Peter O. Walter



America’s Cup im TV und Online
(10.02.10) Das Rennen am Mittwoch startet nicht vor 12 Uhr. Eurosport überträgt zu festen Sendezeiten im Fernsehen und via Web die Rennen und auch TV-Magazine. (video.eurosport.de) Leider sind Sendezeiten im TV knapp – deshalb musste am Montag nach drei Stunden Wartezeit programmgerecht ans Skispringen abgegeben werden.
Das Eurosport-Live-Streaming im Internet kostet Gebühren (ein Monat 4,90 Euro) und kann nur mit dem Eurosport-Player genutzt werden. Dieser ist grundsätzlich nur für Windows-Rechner verfügbar, Mac-User benötigen die Software flip4mac und können auch dann nicht alle Funktionen nutzen. (Hilfe). Also wer Eurosport nicht im Fernseher empfängt, muss sich frühzeitig um das Technik-Setup für das Internet-Stream kümmern!
Quelle: Peter O. Walter



America's Cup: Kein Rennen wegen Flaute
(09.02.10) Kein Wind, kein Segeln: Die erste Wettfahrt des 33. America's Cup ist ausgefallen. Nachdem beide Yachten vier Stunden auf dem Wasser trieben, entschied sich der Wettkampfleiter für die Absage. Ein neuer Versuch soll am Mittwoch um 1000 Uhr gestartet werden, das zweite Rennen ist für den Freitag angesetzt. Die Stiftungsurkunde von 1887 sieht vor, dass zwischen jedem gesegelten Rennen mindestens ein Wochentag liegen muss.

Die Meteorologen sagen für Mittwoch eine Wetterverschlechterung vorher, die zwar kühlere Temperaturen, aber auch den gewünschten Wind mit sich bringen könnte. Die Winde allerdings, so eine weitere Quelle, sollen sich am Dienstag leicht verstärken, während am Mittwoch wieder 1-2 Bft aus wechselnden Richtungen angesagt sind, die gegen Nachmittag abflauen.

Die Live-Übertragungen liefen problemlos, sowohl im Internet (www.americascup.com, englisch), als auch in Eurosport (deutsch).
Quelle: Peter O. Walter



Web-Streaming der America’s Cup Rennen
(07.02.10) Die Offizielle Übertragung via Web ist hier zu finden: www.americascup.com. Wichtig: Da der User vor dem Streaming noch einen Player installieren muss, sollte man dies vor der ersten Übertragung machen und alles testen. Sonst bleibt der Bildschirm leer…

* Samstag, 6. Februar, 16 Uhr: Pressekonferenz
* Sonntag, 7. Februar: Opening Event
* Montag, 8. Februar, 10:00 Uhr: Erstes Rennen
* Mittwoch, 10. Februar, 10:00 Uhr: Zweites Rennen
* Freitag, 12. Februar, 10:00 Uhr. Drittes Rennen (wenn nötig)
* 14.-25.Februar: Reservetage (bei Ausfällen wg. Wetter)
TV-Übertragung der Rennen auf Eurosport

Eurosport überträgt im Fernsehen und via Web die Rennen und auch TV-Magazine dazu. (video.eurosport.de) Doch Obacht: Der Fernsehkanal kann nicht überall empfangen werden (via Astra Satellit, nur in einigen DVB-T-Regionen und ggf. im Kabel).

Das Eurosport-Live-Streaming im Internet kostet erstens Gebühren (ein Monat 4,90 Euro) und kann zweitens nur mit dem Eurosport-Player genutzt werden. Dieser ist grundsätzlich nur für Windows-Rechner verfügbar, Mac-User benötigen die Software flip4mac und können auch dann nicht alle Funktionen nutzen. (Hilfe). Also wer Eurosport nicht im Fernseher empfängt, muss sich frühzeitig um das Technik-Setup für das Internet-Stream kümmern!

* 06. Februar, 21:45 Uhr: Inside America’s Cup mit Paul Cayard
* 07. Februar, 20:20 Uhr: Inside America’s Cup mit Paul Cayard
* 08. Februar 9:30 Uhr LIVE
* 08. Feburuar 20:30 Uhr: Inside America’s Cup mit Paul Cayard
* 09. Februar, 20:10 Uhr: Inside America’s Cup mit Paul Cayard
* 10.Februar, 9:30 Uhr: LIVE
* 10. Februar, 19:10 Uhr: Inside America’s Cupp mit Paul Cayard
* 11. Februar, 19:10 Uhr: Inside America’s Cup mit Paul Cayard
* 12. Februar, 9:30 Uhr: dritte Wettfahrt, wenn nötig
Quelle: Peter O. Walter



Eröffnung des America's Cup
(07.02.10) Am heutigen Sonntag um 13.00 Uhr wird der 33.America´s Cup offiziell in und um das Veles e Vents im Herzen des America´s Cup Hafens eröffnet. Während der Eröffnungsfeier wird auch die Ziehung der Seiten stattfinden, von der die konkurrierenden Yachten in die Startzone des ersten Rennens einfahren werden, dessen erstes Warnsignal für Montag 10.00 festgesetzt ist.
Das 33.America’s Cup Match wird nach dem Modus „Best out of three“ entschieden, gemäß dem “Deed of Gift”, der offiziellen Stiftungsurkunde des Wettbewerbes.
Race 1: Upwind-downwind 20 Meilen je Bahnschenkel
Race 2: 39-Meilen auf einem gleichschenkligen Dreieckskurs, erste Bahn upwind
Race 3 (falls erforderlich): Upwind-downwind 20 Meilen je Bahnschenkel
Wenn der Wind von der Küste kommt, und danach sieht es aus, dann wird der Start fast auf halber Strecke zwischen dem Festland und Ibiza sein. Der Wind wird 2-3 Bft. aus WSW bis SW haben, eigentlich optimale Bedingungen. Die Rennen werden live im Internet auf der Seite http://www.americascup.com/en/index.php übertragen.
Quelle: Peter O. Walter



Technologie im Orbit
(06.02.10) Es war noch nie leicht Live-TV-Bilder von einem Americas Cup Rennen zu übertragen, aber dieser 33.Americas Cup stellt den offiziellen Rundfunksender TWI vor völlig neue Herausforderungen. Es wird erwartet, dass die beiden gigantischen Mehrrümpfer USA und Alinghi 5 Geschwindigkeiten über 30 Knoten erreichen, damit kann das äußere Ende der Rennstrecke bis zu 40 Meilen von der Küste entfernt sein, außerdem können die Kontrahenten in einer Entfernung von 20 Meilen zueinander segeln, dies erfordert ein entsprechend neues Level für die Technologie, um die Live Bilder von der Rennstrecke an das riesige weltweite Publikum zu senden.

“Die Entfernung der Rennen zur Küste zu überbrücken, schlimmstenfalls 40 Meilen, war die größte Herausforderung der letzten Tage“, erklärt Kevin Orwin, Technischer Direktor, in Valencia, “technisch ist es einfach Bilder vom Horizont, wie wir ihn sehen können, zurück zu senden, überschreitet man aber diese visuelle Grenze, entstehen diverse technische Probleme, einschliesslich der Kommunikation unserer eigenen Teams miteinander und zum Land.“

„Anstatt das wir unser Signal nun von den Helikoptern direkt an Land senden, wie wir es beim letzten Cup gemacht haben, senden wir es diesmal an ein eigens für uns eingerichtetes Flugzeug, das normalerweise in 25.000 Fuss (ca.7.600 m) Höhe fliegt. Beim 33.AC werden wir allerdings auf 27.000 Fuss (ca. 8.200 m) kreisen,“ erläutert Orwin, „unser spezielles Flugzeug gehört zum Typ Skylink, dass für die TV-Nutzung umgerüstet wurde und mit Empfänger- und Sender-Antennen in den Flügeln ausgestattet ist. Auf diese Weise sind sie kontinuierlich aktiv und können die Signale jederzeit auffangen und an die Basis weiter leiten.“

Wenn die Boote sich weit voneinander entfernen, können wir nur über die Brücke des Flugzeuges die Signale an Land senden.
Auf den konkurrierenden Yachten sind Mikrophone installiert, um alle Effekte und O-Töne festzuhalten. Diese Audio-Signale werden an die Helikopter weitergeleitet. Die Kamerabilder und die Audio-Töne werden dann zusammen an die Basis auf dem Dach des Foredeck Club transferiert.

“Es war eine echte Herausforderung in der kurzen, verfügbaren Zeit dorthin zu kommen, wo wir jetzt sind.“ Auf jedem Boot sind zwei feste Kameras installiert und nach den Rennen wird das aufgezeichnete Material für die Zusammenfassung der Highlights genutzt. SIS TV erstellt alle links für TWI, da sie den Skylink zuvor für die Berichterstattung von Marathonläufen und der Weltmeisterschaft der Formel 1 genutzt haben.

Skylink greift die Sender-Kommunikation auf, wiederholt diese an die Helikopter und Kameraboote, sodass diese den Rücklauf aus der Produktion hören können und jederzeit wissen was passiert.
Neben den Kameras der Helikopter, sind auch Kameras auf Begleitbooten, einem Rib und auf dem Komitee-boot. Auf der Rennstrecke sind 5 Kameras unterwegs, die beiden Helikopter mit gezählt. Und abgerundet wird das Bild von den beiden Panorama-Kameras auf dem Foredeck Club.

Eine der großen logistischen Herausforderungen ist selbstverständlich die tickende Uhr und die Entfernungen, die auf See zu überbrücken sind. Und daher gibt es einen dritten Helikopter auf standby, der ebenfalls vollständig ausgestattet ist, um im Zweifel einspringen und überbrücken zu können.

Das Kamerateam besteht aus den besten Segelspezialisten weltweit, die alle über Americas Cup Erfahrung verfügen und auch schon zahlreiche Weltumsegelungen gefilmt haben. Und aus Sicherheitsgründen wird der Luftraum über der weitläufigen Regattastrecke während der Rennen vollständig gesperrt.
Quelle: Heike Schwab



Kein Wind-Limit beim America's Cup
(05.02.10) Oracle hat im Kampf um den 33. America's Cup einen wichtigen Sieg errungen. Die Internationale Jury hat an ihrem zweiten Verhandlungstag in Valencia beschlossen, dass es für die am Montag beginnende Regatta keine Limite für die Windstärke geben wird.
wr. Die Société Nautique de Genève (SNG), der Segelklub von Alinghi, hatte als Veranstalter der Rennserie die Wind-Limite aus Sicherheitsgründen auf 15 Knoten festgesetzt, gemessen auf der Masthöhe von 60 Metern. Die fünfköpfige Jury hob die Begrenzung nun mit dem Hinweis auf, dass eine solche Limitierung in der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) nicht festgehalten sei.
Oracle hatte geltend gemacht, eine solche Begrenzung des Windes bevorteile die Schweizer Jacht. Die Entscheidung, ob ein Rennen gestartet oder abgebrochen wird, liegt nun beim Wettfahrtleiter Harold Bennett, der allerdings in einem gewissen Mass an die Regeln der ISAF gebunden ist und auch Sicherheitsaspekte berücksichtigen muss.
Der Oracle-Trimaran soll kürzlich bei 22 Knoten (Windstärke) trainiert haben. Von Alinghi ist nicht bekannt, was für Erfahrungen die Crew mit ihrem Katamaran in diesen Bereichen hat. Ob dieser Entscheid wirklich ein Nachteil für die Schweizer ist, muss sich erst noch zeigen. Für das Handling des grossen Flügel-Mastes können stärkere Winde auch ihre Tücken haben.
Der vorläufige Wetterbericht für Montag spricht zunächst von 3 Bft. aus SW, gegen 1600 gibt es drehende Winde um 1 Bft.
Wir berichten von jetzt an täglich weiter.
Quelle: DSP



America's Cup 2010 im Internet-Livestream
(04.02.10) Die Société Nautique du Genève (SNG) will den 33. America's Cup live im Internet unter www.americascup.com übertragen. Das gab Alinghis Segelclub gestern bekannt. Wegen den zahlreichen Streitigkeiten der Teams dürfte die Popularität des Events mittlerweile gesunken sein - mit einer kostenlosen Übertragung soll diese Tendenz offenbar aufgefangen werden. Mit der Organisation hat die SNG das gleiche Team beauftragt, das schon den letzten America's Cup durchführte. Dieses will ab dem 7. Februar 2010 auch Zuschauern vor Ort Attraktionen bieten. Neben einer Volksfest-Meile soll auch eine große Bildschirmwand aufgebaut werden. Zum Verfolgen der Rennen ist dies auch nötig. Denn selbst mit Fernglas wird ein Außenstehender von der Küste aus nicht viel erkennen können: Die Länge der Kurse soll sich auf das Sechsfache der Kurse von 2007 belaufen. Die Rennen der beiden Trimarane starten voraussichtlich am 8. Februar 2010.

Quelle: DSP



America's Cup wird online übertragen
(03.02.10) Die neue offizielle America´s Cup Website bietet zwei Neuheiten, die es bislang in den 159 Jahren der Geschichte dieses Events noch nicht gegeben hat. Zum ersten Mal werden die Rennen live im Internet über das Live Video System übertragen. Und ebenfalls in den drei Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch live kommentiert.
Wir berichten sofort weiter, wenn es Neues gibt oder Termine und Sendezeiten feststehen.
Quelle: Peter O. Walter



Alingi auf dem Genfersee   Großbild klick!
America's Cup-Regatten starten am 8. Februar
(30.01.10) Die Regatten um den America's Cup können wie vorgeplant vom 8. Februar an vor Valencia ausgetragen werden.
Ein New Yorker Gericht legte fest, dass es die Klage von US-Herausforderer BMW Oracle gegen die angeblich illegalen Segel des Schweizer Titelverteidigers Alinghi nicht vor Beginn der 33. Auflage des Segel-Klassikers behandeln werde.

Richterin Kornreich werde vor dem Start des Rennens keine Beschwerden behandeln oder Anhörungen durchführen in einer Telefonkonferenz. Also wird vor Valencia in einer Best-of-3-Serie um den Cup gesegelt. «Wir freuen uns darauf, ihnen am 8. Februar vor der Startlinie in Valencia zu begegnen», sagte Alinghi- Besitzer Ernesto Bertarelli, als er über die neue Entwicklung informiert wurde. Und: «Wenn Larry Ellison vor Gericht den Cup gewinnt, spendiere ich ihm den Champagner für die Siegesparty».

Die Amerikaner hatten Alinghi der Verwendung illegaler Segel beschuldigt. Sie beriefen sich dabei auf eine Regel, die den Bau der Cup-Jachten ausschließlich im Herkunftsland des jeweiligen Teams vorsieht. Umstritten ist jedoch, ob die Regel auch die Ausrüstung der Yachten betrifft.
Quelle: ptz



America's Cup / Alingi: Wie segeln nicht ohne Segel
(22.01.10) Falls der Gerichtshof in New York vor dem ersten Rennen die Segel von Alinghi für illegal erklärt, will der Verteidiger nicht zum 33. America's Cup antreten. Ernesto Bertarelli in Valencia: «Ohne Segel können wir nicht segeln.»

«Wenn Larry Ellison vor Gericht den Cup gewinnt, spendiere ich ihm den Champagner für die Siegesparty», sagte der Alinghi-Eigner nicht ohne Ironie. Bertarelli, der sich nach fünf Segel-Tagen in Valencia begeistert von Team und Katamaran zeigte, machte klar, dass er bei einem Gerichtsentscheid gegen Alinghi keinen Rekurs einlegen werde.

Der Vorwurf von Oracle ist, die Segel nicht in der Schweiz, sondern in den USA hergestellt zu haben, was nicht den Bestimmungen der Deed of Gift (Stiftungsurkunde) entsprechen würde. Die Société Nautique de Genève (SNG), der Segelklub, der Alinghi vertritt, hat gestern ihre Stellungnahme in New York deponiert; Oracle wird dies nächsten Montag tun.

Welche Schritte Richterin Kornreich unternehmen wird, ist offen. Sie kann aufgrund der Unterlagen einen Entscheid fällen oder ein Hearing anordnen. Möglich wäre auch, dass Kornreich die Angelegenheit an die von den beiden Parteien eingesetzte Internationale Jury weiterreicht. So wäre es möglich, dass bis zum ersten Rennen in Valencia am 8. Februar die Frage der Herkunft der Segel noch nicht geklärt ist und die Regatta ausgetragen wird.

Aliinghi-Boss Bertarelli warf Oracle erneut vor, sich auf dem Gerichtsweg Vorteile verschaffen zu wollen. Die Segel basierten auf einer Schweizer Erfindung, und im Gegensatz zu Oracle verfüge Alinghi über eine lange Tradition im Bereich der Mehrrumpfboote.

Er äusserte auch Unmut über die Haltung der Amerikaner, ihren Trimaran im Handelshafen zu stationieren, nachdem sie oft die Vorzüge des Cup-Hafens von Valencia betont hätten. Ins Bild der vergifteten Cup-Atmosphäre passt die Meldung, Oracle wolle gegen das überarbeitete Renn-Reglement in fünf Punkten die Internationale Jury anrufen.
Quelle: Alinghi



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