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Piraten und Sex: Homosexaulität


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Der berühmteste Pirat aller Zeiten, Henry Morgan, der seine Feinde am Daumen aufhängte und sie über kleinem Feuer rösten ließ, dieser brutalste, gierigste und erfogreichste Pirat seiner Zeit, war sehr wahrscheinlich eine Tunte.
Dabei war Morgan keine Ausnahme. Heute nimmt man an, dass ein großer Teil der karibischen Piraten homosexuell war: Schwule Haudegen? Tuntige Seebären? Enternde Schwuchteln? Das kann es doch nicht gegeben haben? Doch!!

Historiker haben viele Indizien und Hinweise überprüft, die zu einem völlig neuen Bild über das sexuelle Verhalten eines Teils der Piraten der Karibik geführt haben: Die meisten Piraten sollen homosexuell gewesen sein. Demnach schaukelten des Nachts die Hängematten der Seeleute nicht nur vom Seegang. Besonders hat sich der amerikanische Historiker B.R. Burg hervorgetan, der in seinem Buch 'Sodomy and the Pirate Tradition' behauptet, dass ein erheblicher Anteil der Piraten Homosexuelle gewesen sein sollen.

Überdrüssig der brutalen Behandlung beim Marinedienst, zu dem sie gepresst worden waren, nahmen viele der ehemaligen Straßenjungen Londons die Gelegenheit wahr um zu den Freibeutern zu stoßen. Hier lernten sie schnell, dass es nur allzu oft hieß 'Rum and Bum'. Einige kannten das: 'Rum und Hintern' entsprach ihrer Tradition als Straßenjungen.
Aus englischen Prozeßakten zitiert Hympendahl einen Zeugen: "In der Nacht lag ich im Halbschlaf, als neben meinem Knie jemand schnaufte und stieß. Ich hob meine linke Hand hoch und bekam seine ‚Murmeln‘ zu fassen; der andere Teil steckt im Körper des Jungen ..."

Piraten lebten in einer geschlossenen Männerwelt, die sich aus Gründen der eigenen Sicherheit lange vesteckt halten mussten und völlig abgeschieden von der Welt lebte. Dort wo es Frauen, Kneipen und Amüsement gab, da warteten auf die Piraten ihre Verfolger, Kriegsschiffe und der Galgen.

Piratenkapitäm Henry Morgen war nicht gut auf Frauen zu sprechen, insbesondere nicht auf Prostituierte. Bei den Piraten der Karibik konnte sich Homosexualität frei entwickeln, ohne dass eine ordnende Gewalt darauf Einfluss nehmen konnte, denn kein Gesetzgeber, keine Religion konnte ihnen etwas verbieten. Keiner verfolgte Piraten wegen ihrer homosexuellen Vorlieben.

Piraten lebten anonym, wohl keiner hat seinen Geburtsnamen beibehalten: Viele hatten homoerotische Spitznamen wie der Franzose Tape-cul (Klaps auf den Hintern) oder Captain John Avery, den sie 'Long Ben' nannten und das nicht wegen seiner Körpergröße.

Die Männer, die unter Bartholomew Roberts dienten, mussten folgende "Articles of Agreement" unterschreiben: "Kein Junge, keine Frau darf an Bord gebracht werden. Sollte ein Seemann eine dieser Personen aufs Schiff gebracht haben und Letztere zum Sex verführt haben, steht darauf die Todesstrafe." Oder anders ausgedrückt: Die Verführung eines Jungen wird nicht mit der Todesstrafe geahndet, nur die einer Frau.

Den kompletten Text lesen sie im Kapitel 'Sodom und Gomorrha und die Piraten der Karibik' im Buch 'Sünde auf See' von Klaus Hympendahl.
'Sünde auf See' von Klaus Hympendahl   Großbild klick!


























Piratenkapitän Henry Morgen, ein Schwuler
(Bild: Longbow4u)   Großbild klick!


Weblinks:
Piraterie in Wikipedia
Piraten und Homosexualität

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Schlagwörter: Piraten und Sex, Piraten, Homosexualität

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